chipTAN

Das chipTAN-Verfahren verbindet den Einsatz eines üblichen TAN-Verfahrens am PC mit einem TAN-Leser, der die Daten eines Auftrags visualisieren kann. Die Chipkarte stellt das Herzstück dar, da sie aus den eingegebenen Daten ein Kryptogramm errechnet, das vom TAN-Leser zu einer 6-stelligen numerischen TAN umgeformt wird, die der Kunde als Mini-Signatur zur Freigabe des Auftrags am PC eingibt. Doch zuvor müssen die relevanten Auftragsdaten auf sichere Art und Weise in den TAN-Leser gelangen.

Da das manuelle Abtippen von Auftragsdetails wie Betrag oder Empfängerdaten unbequem und fehleranfällig ist, hat die Die Deutsche Kreditwirtschaft ein optisches Übertragungsverfahren mit Hilfe einer animierten Grafik entwickelt. Die blinkenden schwarzen und weißen Rechtecke stellen die zu visualisierenden Auftragsdaten dar. Hält der Kunde nun seinen TAN-Leser mit der gekennzeichneten Kante vor den Bildschirm so werden über integrierte optische Elemente die Daten in den TAN-Leser übernommen. Dies dauert nur wenige Sekunden und ist an allen gängigen Displays wie Flach- oder Röhrenbildschirmen, bei einigen kleinen Produkten auch mit SmartPhones, möglich. Die Auftragsdaten werden nun einzeln im Leser-Display angezeigt und können so mit den Originaldaten am Beleg verglichen werden. Der Kunde hat somit die Möglichkeit, die Korrektheit der Daten außerhalb der PC-Sphäre zu kontrollieren und damit deren Richtigkeit zu bestätigen. Da die einzelnen Visualisierungsschritte in die TAN-Berechnung mit eingehen, kann der Vorgang auf der Bank-Seite nachvollzogen und geprüft werden. Damit wird eine hohe technische Sicherheit erreicht.

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